Modus

Modus: Da das Zertifikat die Berufsbefähigung bestätigen soll, werden nur Inhalte des Fachbereiches abgeprüft. Die Grundfertigkeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch fließen dabei in die div. Fragestellungen mit ein. Ursprünglicher Gedanke war, eine praktische Arbeitssituation zu simulieren. Allerdings wäre dies schwierig zu bewerten. Auch genannte Grundfertigkeiten könnten nicht in jedem Fachbereich gleichermaßen eingebunden werden. Es entwickelte sich deshalb die Idee der Teilprüfungen, in Anlehnung an den Modus der Matura (Grafik).


Alle Teile sind gleichwertig und müssen für den Erwerb des Zertifikats jeweils positiv bewertet sein. Auch ein guter Praktiker, der sich schulisch nicht besonders auszeichnet, hat die Möglichkeit, mit ausreichender Vorbreitung das Zertifikat zu erwerben - es genügt etwa, die Teile 1 und 2 mit “Genügend” zu bestehen. Das Zertifikat ist zunächst nicht als allgemeine Abschlussprüfung der PTS gedacht, sondern als besondere Auszeichnung an begabte und fleißige SchülerInnen - umso wichtiger ist die Frage, welchen konkreten Vorteil das Zertifikat dem Schüler/der Schülerin in der Berufswelt bringt. Folgende Bewertungen sind denkbar: einfacher Erhalt des Zertifikats (bestanden), guter Erfolg und ausgezeichneter Erfolg.

Der erste Testlauf sollte bereits in diesem Schuljahr erfolgen, um in Zusammenarbeit mit Vertretern der Wirtschaft erste Ergebnisse zu erhalten. Wichtig ist vor allem die Frage, welche Verbindlichkeiten seitens der Wirtschaft, der Lehrherren oder der Berufsschulen an dieses Zertifikat geknüpft werden. SchülerInnen, die zur Abschlussprüfung antreten und diese bestehen, sollen zumindest ab dem nächsten Schuljahr einen konkreten Vorteil in Lehrstellenangebot, Aus- und Fortbildung haben. Um aber mit der Wirtschaft in Kontakt treten zu können ist eine positive Rückmeldung seitens der Schulbehörde notwendig.

Eine unserer Testpilotinnen - Sandra Zenz